Hintergünde und der Link zur Petition!

Am 26. September 2021 war es nach langer Zeit wieder so weit, in Deutschland wurde eine neue Regierung gewählt, welche einen politischen Wandel versprochen hat. Seither sind einige Monate vergangen und besonders beim Lieferkettengesetz steht dieser Wandel noch aus. Deshalb ist es an der Zeit, das am 11. Juni 2021 von er alten Bundesregierung unterschriebene und von der Wirtschaftslobby stark gedrosselte Lieferkettengesetz aufzuarbeiten.
Hintergrund des Gesetzes war der Fabrikeinsturz der Textilfabrik Rana Plaza vor neun Jahren. Mehr als 1.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Dieser tragische Vorfall darf sich nicht wiederholen, darum wird ein wirksames EU-Lieferkettengesetz benötigt, das
 -   Unternehmen, die gegen Menschenrechte verstoßen, in die Haftung nimmt und Betroffenen so die Möglichkeit bietet, erfolgreich auf Entschädigung zu klagen
 -   Unternehmen dazu bringt, ihre Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutz wahrzunehmen
-    Unternehmen verpflichtet, Menschen und Umwelt entlang ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette zu schützen, ohne Abstufungen und Schlupflöcher.
Im Angesicht der aktuellen Krisen sind diese Ziele wichtiger denn je. Doch viel zu oft stehen europäische Unternehmen für das extreme Gegenteil: Mit ihren Geschäftspraktiken tragen sie maßgeblich zu gefährlichen Arbeitsbedingungen, ausbeuterischer Kinderarbeit und zerstörten Regenwäldern bei. Viel zu oft müssen Mensch und Umwelt für die Profite von Konzernen aus Europa bezahlen.
Die Ampel-Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie ein wirksames EU-Lieferkettengesetz unterstützt. Diese Ankündigung muss Olaf Scholz jetzt umsetzen.
Wir sind ein Bündnis aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In Deutschland haben wir bereits erreichen können, ein Lieferkettengesetz umzusetzen. Nun brauchen wir zusätzlich ein umso stärkeres EU-Lieferkettengesetz, das europaweit verpflichtende Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen schafft.

Hier zur Petition!

Liebes Europa, yes EU can!

Informiert blieben auf www.facebook.com/InitiativeLieferkettengesetz.